Über uns

VIATOR – Seit mehr als 5 Jahren auf dem Wege

 

Für den Heiligen Benedikt bedeutete das Mahl immer eine Gelegenheit des Gemeinschaftserlebnisses und die Pflege der dienenden Liebe. Am Küchendienst mussten sich alle Mönche beteiligen, wobei ein jeder je nach der eigenen Begabung und Fertigkeit die alltäglichen, einfacheren Speisen für die Mitbrüder bereitet hat. Diese Fürsorge und gegenseitige Pflege bezeichnet in Benediktinerklöstern auch den Gästeempfang: eine besondere Küche steht bereit, damit die „zu ungewissen Zeiten eintreffenden” Wanderer neue Kräfte gewinnen. Hier arbeiten aber nur die in Speisebereitung gewandten Mönche, um für die Gäste sowohl in Menge, als auch in Qualität etwas Besseres anbieten zu können. Im Vergleich zu den alten Zeiten hat sich für heute schon vieles geändert, die Zuwendung der Aufmerksamkeit für die Gäste bzw. die für sie betriebene „besondere Küche” bewahrt jedoch weiterhin diese lebendige Tradition der ersten Benediktinergemeinschaften.

Das VIATOR Abteirestaurant und -Weinbar wurde am 28. Mai 2010 auf dem in der direkten Nachbarschaft der Erzabtei Pannonhalma befindlichen Kosaras-Hügel eröffnet. Im Jahre 2015 feierte es bereits das 5-Jahre-Jubiläum, seine ursprüngliche Zielsetzung blieb jedoch seit der Gründung unverändert: es möchte die Berufung der Benediktinermönchsgemeinschaft von Pannonhalma zur Gästepflege auf der Sprache der Gastronomie zum Ausdruck bringen, wobei Tradition und Modernität in jeder Hinsicht gekoppelt werden.

Selbst das Gebäude verkörpert die zeitgenössische Momentaufnahme der Kombination funktioneller und ästhetischer Architektur, was die Bestrebung der Benediktiner nach Schlichtheit widerspiegelt, doch deckt das Wesen der Konzeption erst beim Eintreten in den inneren Raum auf: es schwebt über der Siedlung, der pannonischen Landschaft bzw. den Weingärten der Abtei und bringt seinen Gast in Geist und Körper näher zum Kloster.

Das Team der dem Ort und der Mönchsgemeinschaft verhafteten MitarbeiterInnen wird in der Küche vom Chef Gábor Gyurik und im Service vom Geschäftsführer Gábor Takács geleitet.

Die Auswahl der Speisekarte ist äusserst vielfältig und in jeder Jahreszeit erneuert, saisonbedingt sogar mit einem auf dem jeweils ausgewählten Grundstoff basierenden Zusatzmenü ergänzt, die Breite des Angebotes ist jedoch bewusst beschränkt. Die von nächstmöglichen Produzenten beschaffenen Rohmaterialien hoher Qualität werden vorwiegend mit Heil- und Gewürzkräutern des Klostergartens, vor allem mit Lavendel, Thymian, Zitronenmelisse, Rosmarin und Salbei abgeschmeckt.

Als Referenzrestaurant der Abteikellerei Pannonhalma liegt VIATOR einen grossen Wert auf die Weine. Die Flaschen des im Jahre 2003 neugestalteten Stiftsweingutes haben dabei eine fast ausschliessliche Rolle, unter denen sogar einige am Lager der Kellerei nicht mehr erhältliche Kuriosa früherer Jahrgänge auf der Weinkarte des Restaurants auffindbar sind.

Nicht nur im örtlichen Wirkungskreis in Pannonhalma, sondern auch im breiteren Aktionsradius übt das VIATOR Restaurant seine Aktivität aus: es nimmt an niveauvollen einheimischen gastronomischen Ereignissen als Aussteller teil, sowie ist ein Mitglied des die Persönlichkeit und Eigenart kleiner bzw. mittelgrosser Qualitätsküchen verstärkenden Verbands Stilvoller Landrestaurants (Stílusos Vidéki Éttermiség – SVÉT).

Seit Sommer 2014 funktioniert unter der Ägide des Restaurants auch das PAUSA Abteicafé, das auf dem Marktplatz von Pannonhalma im die Landesausstellung des Klosters beherbergenden Abteihof-Besucherzentrum eröffnet wurde und nach gleichen Grundsätzen eine anspruchsvolle Konditorei- und Kaffeehauskultur in Pannonhalma und weit darüber hinaus entwickelt.

Auf dem Halbweg zwischen Wien und Budapest, in der unmittelbaren Nähe von Győr bedeutet VIATOR mit seinem technisch vorzüglich ausgerüsteten Tagungsraum die optimale Wahl für Geschäftsverhandlungen, Fachkurse, Personalentwicklungsprogramme oder Wissenschaftskonferenzen, von seiner Lage in der natürlichen Umgebung des Bakony-Gebirges bzw. der Sokoró-Hügellandschaft her bietet es sich aber auch als imposanter Rastplatz für Ausflügler und Naturliebhaber, sowie als beispiellos einzigartiger Ort zu Familienfesten und Freundestreffen oder einfach zu einem leichten Mittag- bzw. Abendessen. Unabhängig von der Besuchsabsicht verspricht es doch Ruhe und Entspannung für die Reisenden des Alltags, seine „Viatoren”.